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Die wellenförmigen Schallwellen werden über den Gehörgang des Ohres zu einer Membran, dem Trommelfell geleitet. Diese in Vibration versetzte Membran überträgt die Schwingungsinformation an eine Gehörknöchelchenkette, dem Hammer, Amboss und Steigbügel. Dort wird aus dem Luftschall Trittschall. Der am Amboss anliegende Steigbügel leitet die Reize über zwei Kontaktstellen zum Innenohr, in dem sich zweierlei Sinnesrezeptoren befinden: Die sogenannte Schnecke, Sensor des Gehörs, sowie die Bogengänge des Gleichgewichtssinnes.

Die Schnecke enthält weitere Membranen, über die der Schall zusätzlich verarbeitet wird.

Zur Weiterleitung ihrer Reize benutzen diese beiden Rezeptorengruppen gemeinsam den achten Hirnnerv, Nervus vestibulocochlearis. Die folgende Verarbeitung der akustischen Reize läuft über das Hörzentrum in der Rinde des Großhirnschläfenlappens. Das Lauschen der Klänge bewirkt eine mentale Focusierung mit Beruhigung der Denk- und Beurteilungsprozesse. Da beim Behandeln unterschiedlichste Klanggebilde erzeugt werden, die für den Patienten nicht vorhersehbar sind, kann sich die kognitive Kontrolle lösen und in einen Stand-by-Modus wechseln.

Diesem Loslassen folgt eine tiefe psychische Entspannung und Entlastung, was eine Veränderung der Vitalfunktionen zur Folge hat. Der Puls wird langsamer, die Atmung ruhiger und tiefer.. 

All diese regenerierenden Phänomene lassen sich dem parasympathischen Anteil des autonomen Nervensystems zuordnen.

Aktuelle Termine

Lebensimpuls Ludwigsburg: 15.-16.10.2016

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Interbad Stuttgart: 27. – 30. September 2016

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